• Dienstag, November 10th, 2009
Die Auswahl beim Kauf neuer Wanderstiefel ist schier unglaublich. Sie reicht vom billigen Saisonangebot beim Discounter für 30 €uro bis hin zum Hightechschuh für knappe 300 Euro.
Wobei zuerst die Frage im Vordergrund stehen sollte:
Für welchen Zweck wird der Schuh hauptsächlich benötigt?
Bergtourer die sich vorwiegend in schwierigem Gelände mit losem Geröll und rutschigen Wegen bewegen, benötigen sicher einen anderen Wanderstiefel als der Wochenendwanderer, der die gängigen, gut ausgebauten Pfade in der Umgebung erkundet.
Die Unterschiede bei Wanderstiefeln ergeben sich durch Material, Ausstattung und Verarbeitung.
Wanderstiefel aus Leder sind schwerer als Stiefel aus Nylon oder einem Materialmix.
Dafür sind sie haltbarer, relativ wasserdicht, aber auch weniger atmungsaktiv.
Bei der Ausstattung bestehen Unterschiede, was den Sohlengrip angeht, die Festigkeit des Schuhs an Fuß und Knöchel, wie atmungsaktiv der Schuh ist und wie flexibel er sich an den Fuß und an die Bewegung anpasst.
Die Unterschiede bei der Verarbeitung ergeben sich in der Herstellung des Schuhs dadurch ob er geklebt oder genäht wurde. Meist sind Wanderstiefel doppelt genäht, aber es gibt sie auch dreifach genäht.
Um die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern werden Wanderstiefel in verschiedene Kategorien eingeteilt.
- A: ausgedehnte Spaziergänge, leichte Wanderungen in einfachem Gelände
- B: feste Sohle, hoher Schaft, für klassische Bergwandertouren
- C: schwerer Stiefel, sehr feste Sohle, hoher Schaft, geeignet für Schnee und Wanderungen in Hochlagen
- D: sehr schwer, hoher Schaft, steife Sohle, geeignet für Klettertouren und Steigeisen.
Die endgültige Kaufentscheidung sollte jedoch stets individuell nach einer Kaufberatung und entsprechender Anprobe getroffen werden.
• Donnerstag, Oktober 22nd, 2009
Eine Jeans ohne Gürtel kann man heute nicht mehr tragen. Vor 20 Jahren war das noch die Ausnahme!
Die Jeans – ein absoluter Trendsetter in der Mode. Ob mit oder ohne Gürtel ein wahrer Blickfang. Heute trägt fast jede Frau und jeder Mann ausschließlich einen Gürtel in der Jeans. Was bedeutet der Gürtel eigentlich. Er ist nicht mehr nur für den Halt der Hose gedacht, sondern ein Muss zu jeder Jeans oder Hose. Es sieht einfach immer besser aus einen Gürtel zur Jeans zu tragen. In der Zeit der nordischen Mythologie stand der Gürtel für Kraft, aber auch in anderen Kulturen stand der Gürtel für die Jungfräulichkeit. Heute ist er einfach ein Modeaccessoire. Kaum eine Frau oder Mann verzichtet darauf, aber wie war das eigentlich vor 20 Jahren? In den 80ern wurde ein neuer Trend geboren, die Schlaghose in allen möglichen Farben. Je bunter, desto besser.
Die Gürtel waren da eher die Seltenheit, denn der Trend lag mehr in den Leggins, Miniröcken und Schlabberpullis, so dass die Gürtel keinen Blickfang darstellten und weggelassen wurden. Die Mode der 80er ist bis heute Trend, aber die Gürtel haben an Zuspruch gewonnen und werden nun mehr getragen. Wer früher Gürtel trug, war eher die Ausnahme, aber wenn Gürtel, dann musste es der bunter Nietengürtel sein.
Die Gürtel gab es in den knalligsten Pastell- oder Neonfarben. Heute wird mehr auf den eleganten Ledergürtel für den Mann und den kleinen schmalen Gürtel für die Frau gesetzt. Aber auch die breiten und Nietengürtel finden bei den Jugendlichen Zuspruch. In der Gürtelindustrie werden dabei alle Wünsche erfüllt. In den 80ern war das nicht so, denn die Gürtel hatten einen nicht so hohen Stellenwert wie heute. Da gab es Gürtel, die gerade im Trend waren, aber meist wurden sie weg gelassen und die Schlaghose und der Mini wurden ohne Gürtel getragen. Wer heute keinen Gürtel trägt, ist nicht mehr modisch auf den neuesten Stand.
In jeden Kleiderschrank gehören die kleinen Accessoires um jede Jeans aufzupeppen und immer eine gute Figur zu machen. Es gibt verschiedene Gürtel, die zu jedem Anlass passen und immer dem Outfit eine gewisse Note verleihen.